Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzi

Gemeinsam lernen, forschen und bewegen

Schulprofil - Unterricht

 


Die   Grundschule Pestalozzi ist eine städtische Grundschule, die auf der Grundlage   der für alle Grundschulen geltenden Richtlinien und Lehrpläne unterrichtet.   Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse und   Fertigkeiten sowie soziale Kompetenzen. Wir fördern die Entfaltung der   geistigen und handwerklichen Fähigkeiten jedes Kindes, seine musische   Begabung sowie seine sportlichen Interessen.

Daneben   fördern wir die Lern- und Leistungsbereitschaft des Kindes, indem wir seine   individuellen Fähigkeiten anerkennen und das Kind ermutigen diese   einzubringen und zu erweitern. Die Grundschule Pestalozzi ist ein Ort, an dem   die Kinder das Lernen lernen, indem sie Verständnis für ihre Lernwege   gewinnen, Lernstrategien erwerben und diese problemlösend anwenden.

Gemäß   des vom Namensgeber unserer Schule, dem berühmten Pädagogen Pestalozzi   (1746-1827), geforderten Lernens mit "Kopf, Herz und Hand" soll die   Grundschule Pestalozzi ein Lernort sein, an dem Kinder mit allen Sinnen   ganzheitlich lernen können. Der Unterricht knüpft darüber hinaus an die   individuelle kindliche Erfahrungswelt an, greift ihre Erfahrungen und   Interessen auf und bietet Hilfsmöglichkeiten beim Lösen ihrer Fragen.

Zudem   sollen die Kinder zum Umgang mit den zur Verfügung stehenden Medien und   Produkten der Informations- und Kommunikationstechnologien befähigt werden,   um diese im Rahmen eines optimalen selbstgesteuerten Lernens und Gestaltens   sinnvoll zu nutzen.

Um   alle SchülerInnen unter Berücksichtigung ihrer individuellen   Lernmöglichkeiten fördern zu können, entwickelt die Pestalozzischule zur Zeit   ein Förderkonzept. Dieses schließt sowohl Kinder mit Lernrückständen oder   Lernschwierigkeiten ein als auch die Förderung von besonderen Begabungen und   Neigungen.

Weitere   Ziele und Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit können dem Schulprogramm entnommen werden.



Selbstständiges Lernen

Die Fähigkeit selbstständig lernen zu können ist für die individuelle und die gesellschaftliche Zukunftsbewältigung in der heutigen Zeit unabdingbar geworden.

Daher findet an unserer Schule Frontalunterricht eher selten statt. Wir sind bemüht, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihr Wissen überwiegend durch selbstständiges Lernen erwerben. Hierbei können sich die SchülerInnen viel besser als beim Frontalunterricht über bestehendes und fehlendes Wissen klar werden und das Fehlende erarbeiten.

Die heutige Lernforschung bestätigt, dass man sich

20% von dem, was man hört
30% von dem, was man sieht
70% von dem, was man sagt und
90% von dem, was man selbst tut

merken kann.

Selbstständiges Lernen berücksichtigt zudem unterschiedliche Begabungen, Lerntempi, Interessen und Neigungen. Dabei dürfen und sollen Fehler gemacht werden. Wir wissen, dass wir dann erst zu lernen anfangen, wenn wir Fehler machen, wenn etwas nicht aufgeht, wenn Muster nicht mehr greifen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Schülerinnen und Schüler genial sein können, wenn es um Lösungsstrategien geht. Wir wissen, dass Fehlerverbote Entwicklungsverbote wären.

In diesen selbstständigen Lernsituationen dürfen unsere Kinder also neugierig sein, Neues erforschen und ausprobieren. Das ist Lernen mit Freude.

So lernt das Kind, wie man lernt und eignet sich auf diesem Wege Methodenkompetenzen an. Es lernt nach und nach, dass es für sein Lernen mitverantwortlich ist. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen also

•  ihre eigenen Bildungsprozesse wahrzunehmen sowie
•  deren Verlauf und
•  deren Ergebnis zu kontrollieren


Präsentationen vor der Klasse dienen dazu, dass alle Schülerinnen und Schüler lernen, frei und sicher vor anderen aufzutreten und zu reden. Durch das Interesse der MitschülerInnen werden die Schülerleistungen aufgewertet, das Lernen erscheint unseren SchülerInnen sinnvoll, weil sich andere dafür interessieren.

Handlungsorientiertes Lernen

Der handlungsorientierte Unterricht ist Bestandteil einer ganzen Bewegung, nämlich der des Konstruktivismus, der unter anderem auf unseren Namensgeber Pestalozzi und auf Piaget zurückgeht. Erste Bestrebungen für handlungsorientiertes Lernen gab es schon im Zuge der Reformpädagogik des späten 19. Jahrhunderts. Wurde diese Methodik jedoch lange Zeit vor allem in Förder- und Privatschulen eingesetzt, so wird sie immer mehr zum Konsens und immer häufiger an Regelschulen zur Anwendung gebracht.

Was bedeutet das konkret für unsere Schule?

Im Unterricht sollen  „Kopf, Herz und Hand“ (Johann Heinrich Pestalozzi,) angesprochen werden:  also soll das kognitive, emotionale und psychomotorische Lernen der SchülerInnen  in ein ausgewogenes Verhältnis gesetzt werden.

Handlungsorientierter Unterricht arbeitet zweischrittig: ausgehend von einer konkreten Situation zur Übung (1. Schritt), um daraus (2. Schritt) eine allgemeine Gesetzmäßigkeit abzuleiten oder ein allgemeines Prinzip zu erklären (induktives Vorgehen).

Um dies umzusetzen entstanden z.B. die Forscher-Boxen, die die Jahrgangsteams zu sachunterrichtlichen  Themen wie z.B.  „Wasser“ und „Magnetismus“ entwickelt haben. Im 1. Schritt überprüfen wir welche Alltagsgegenstände magnetisch sind, im 2. Schritt erkennen wir, welche Materialien/Elemente magnetisch sind und erkennen die Bedeutung der Pole.

Fächerübergreifendes Lernen

 

Im fächerübergreifenden Lernen sollen die Unterrichtsfächer nicht dauerhaft aufgelöst, sondern stimmig ergänzt werden. Es beinhaltet eine Integration der verschiedenen Fachinhalte unter einer übergeordneten gemeinsamen Aufgabenstellung.

Was heißt das konkret für unsere Schule?

Der Jahrgang 2 arbeitet am Thema „Bauernhof – wo kommt eigentlich die Milch her?“

Neben der Beschäftigung mit Nutztieren, der Arbeit auf dem Bauerhof und gesunder Ernährung bereiten die Kinder ein Interview mit dem Landwirt vor, dessen Hof sie im Laufe der Unterrichtseinheit besuchen werden. So verbinden sich hier die Fächer Deutsch und Sachunterricht auf sehr natürliche Weise im fächerübergreifenden Lernen.

Der Jahrgang 4 lernt im Mathematikunterricht das Geodreieck und den rechten Winkel kennen. Eine sehr schöne Anwendung können die neu erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten nun im Kunstunterricht finden, indem die Kinder sich dort mit den Werken Piet Mondrians befassen.

Es wird auch deutlich, dass fächerübergreifender Unterricht nicht durchgehend über einen längeren Zeitraum, sondern zeitlich befristet für eine bestimmte Unterrichtseinheit oder ein Unterrichtsprojekt durchgeführt wird und später durch eine andere Methode abgelöst werden kann.

TeamlehrerIn ab Klasse 3

 

Bis zum dritten Schuljahr unterrichtet in aller Regel vorwiegend die Klassenlehrerin ihre Klasse. Ab dem dritten Schuljahr kommt eine Teamlehrerin hinzu, die den Mathematikunterricht (mit sechs Stunden) und eventuell noch ein zweites oder drittes Fach (Sport, Englisch, Kunst, Musik oder Religion) übernimmt.

Warum tun wir das an unserer Schule?

Wir möchten den Kindern die Gelegenheit geben, eine weitere Bezugsperson zu bekommen. Zudem sollen die Kinder in unserem noch sehr geschützten Umfeld lernen, sich auf mehrere Lehrkräfte einzustellen, was in der Sekundarstufe I üblich ist.


Medien

Einsatz von IT - Medien

Multimediale Erziehung - der Computer als Lern- und Arbeitsmittel

Medienkompetenz ist die Fähigkeit, Medien so zu nutzen, dass sie der individuellen Persönlichkeitsentwicklung dienen. Die Schule hat die Aufgabe, die Kinder bei der Ausformung und Entfaltung ihrer Medienkompetenz pädagogisch zu unterstützen. Wie in allen anderen Bereichen auch, muss die Grundschule die unterschiedlichen Vorerfahrungen der Kinder berücksichtigen und weiterentwickeln.

Der Einsatz des Computers im Unterricht bezieht sich auf:

·  den Erwerb von grundlegenden Kenntnissen im Umgang mit dem Computer

·  den Computer als Schreibwerkzeug

·  die Nutzung des Computers als ein Medium zur individuellen Förderung und zur Festigung mathematischer und sprachlicher Grundkenntnisse (Lernwerkstatt Grundschule, GUT - Rechtschreibtraining, Blitzrechnen)

·  die Nutzung von Lernprogrammen zum Wissenserwerb, vornehmlich im sachunterrichtlichen Bereich

·  die gezielte Suche nach Informationen für unterrichtliche Problemstellungen (Recherchieren, Kommunizieren, Präsentieren)

In der Grundschule wird vor allem das "Wie" thematisiert: Es geht um sach- und methodengerechte Initiierung und Begleitung computer- und internetgestützter Lernprozesse. Dies ist ein wichtiges Qualitätskriterium von Grundschulunterricht.
Der Blick soll weniger auf das Lehren der LehrerInnen, als vielmehr auf das überwiegend selbst gesteuerte Lernen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet werden (Wochenplan, Werkstattunterricht, Freiarbeit, etc.).Grundlage dafür bilden thematisch vorbereitete Aufgabenschwerpunkte. Insbesondere sind vorgegebene Linklisten erforderlich, um ein planloses und letztlich unbefriedigendes, nicht erfolgreiches Surfen im Internet zu verhindern.

Indem der Computer selbst zum Gegenstand der unterrichtlichen Arbeit wird, erfahren die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten und Beschränkungen einer durch Medien geprägten Lebenswirklichkeit und bilden eine Urteilsfähigkeit gegenüber den dort vermittelten Botschaften aus.
Die Kinder sollen zukünftig Grundfunktionen und Grundelemente, wie Umgang mit der Tastatur, einfache Textbearbeitung beherrschen und den PC sinnvoll im Lernprozess einsetzen können. Dieses kann ab dem zweiten Schuljahr in Form eines "Computer-Führerscheins" dokumentiert werden. Im dritten und vierten Schuljahr soll der Umgang mit dem Computer auf das Internet ausgeweitet werden, indem die Kinder kindgemäße Suchmaschinen kennen- und nutzen lernen. Auch hier wäre die Dokumentation in Form eines "Internet-Führerscheins" denkbar.

Momentane Ausstattung der Schule mit IT - Medien

Alle Klassen sind mit Computer, Flachbildschirm und Laserdrucker ausgestattet. Als Software stehen Schreibprogramm, Grafikprogramm, Lernwerkstatt (Förderschwerpunkt Deutsch, Mathe, Logik) GUT - Rechtschreibtrainer (z. Zt. werden die CDs noch aufgestockt), Pusteblume für das erste Schuljahr (Übungen zu den Buchstaben) zur Verfügung.

In den Klassen drei und vier ist zusätzlich noch je ein vernetzter, internettauglicher Computer vorhanden, der mit einem zentralen Drucker verbunden ist. Dieser kann ausschließlich zur Internetrecherche und zur Textverarbeitung genutzt werden. Lernprogramme zur individuellen Förderung wurden von Seiten der Stadt (First Level Support) auf diesen Rechnern nicht installiert. Aufgrund fehlender CD - Rom - Laufwerke ist es den Lehrkräften nicht möglich, auf diesen Computern Lernprogramme zu installieren.

Der Computerraum wird gegenwärtig umgestaltet. In naher Zukunft sollen sich dort zehn baugleiche Computer mit identischen Betriebssystemen und Lernprogrammen befinden. Die Anzahl der Drucker ist z. Zt. auf zwei begrenzt.

Möglichkeiten und Grenzen der unterrichtlichen Nutzung durch die vorhandene Hard- und Software

Arbeits- und Lernmöglichkeiten in der Schuleingangsphase

In der Schuleingangsphase wird den Kindern die Grundlage im Umgang mit dem Computer vermittelt. Dazu gehören Benennung der einzelnen Computerkomponenten, Ein- und Ausschalten, Umgang mit Maus und Tastatur, sowie Bedienung der installierten Software. Dies geschieht nicht in Form eines Lehrgangs, sondern situativ bei der Nutzung einfacher Lernprogramme. Die vorhandene Lernsoftware für die Fächer Mathematik und Deutsch dient so auch der Automatisierung und Festigung grundlegender Fertigkeiten und wird von den Kindern gerne genutzt, da sie eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Übungsformen darstellt.
Geeignete Unterrichtsformen für den Einsatz des Computers sind zum einen der Förderunterricht und zum anderen freie Unterrichtsformen wie Tagesplan, Wochenplan, Werkstattarbeit und Freiarbeit.

Der Nutzung sind jedoch Grenzen gesetzt:
Die Kinder können jeweils nur zu zweit am Computer arbeiten, das bedeutet, dass die Kinder nicht regelmäßig am Computer tätig werden können. So kann sich nur schwer eine Routine im Umgang mit dem Computer einstellen und eine regelmäßige Nutzung der Lernprogramme für einen effektiven Übungserfolg sind noch nicht gegeben. Durch die räumliche Nähe des Arbeitsplatzes Computer kann der Ablenkungsfaktor für die übrigen Kinder recht groß sein. Die Lehrkräfte bemühen sich, allen Kindern gerecht zu werden, da besonders am Anfang die Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit mit dem Computer noch sehr viel Unterstützung benötigen, und der Rest der Klasse gleichzeitig betreut werden muss. Die Produktion von Texten (Computer als Schreibwerkzeug) ist sehr mühsam, da die Kinder für das Tippen ihrer Geschichten extrem viel Zeit brauchen.

Arbeits- und Lernmöglichkeiten in den Klassen 3/4

Im dritten und vierten Schuljahr wird auf den Erfahrungen in der Schuleingangsphase aufgebaut. Weiterhin werden Lern- und Schreibprogramme genutzt. Beim Umgang mit den Übungsprogrammen werden die Kinder zunehmend selbstständiger und benötigen nur noch selten Unterstützung durch die Lehrkraft.
Einen neuen Schwerpunkt bildet nun der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet. Unterrichtlich wird es vor allem zur Recherche und als Informationsmedium eingesetzt. Die Kinder sollen lernen, anhand einer vorgegebenen Linkliste Texte und Bilder zu den aktuellen Themen zu suchen, sowie diese zu werten. Es besteht die Möglichkeit, Ergebnisse auszudrucken und weiter zu nutzen. Dies ist ein langwieriger Prozess, bei dem die Kinder nach wie vor Unterstützung und Aufsicht durch die Lehrkraft benötigen. Durch vorgegebene Linklisten soll gewahrt werden, dass die Schülerinnen und Schüler nur auf für Kinder geeignete Seiten zugreifen. Situativ muss von der Lehrkraft überwacht und im Unterricht thematisiert werden, dass sich die Kinder daran halten.
In Klasse vier schließen sich daran Hinweise zum sicheren Chatten an und es wird besonders auf mögliche Gefahren in Internetchaträumen hingewiesen.

Der Nutzung sind Grenzen gesetzt:
Auch in Klasse drei und vier besteht die Problematik der ungünstigen Computer - SchülerInnen - Relation. Bei entsprechenden Such - und Forscheraufträgen im Internet spielt der Zeitfaktor wieder eine große Rolle. Auf der einen Seite will man allen Kindern die Möglichkeit geben, den Computer zu nutzen, andererseits ist das Recherchieren und das Auswählen des passenden Materials sehr zeitaufwändig.
Der zentrale Drucker steht, je nachdem in welchem Klassenraum man ist, sehr weit weg. Das birgt ein Aufsichtsproblem beim Holen der Ausdrucke. Zudem wird der Druckerraum zeitweise für den Förderunterricht genutzt, sodass diese Lerngruppen unter Umständen gestört werden.

Arbeits- und Lernmöglichkeiten im Computerraum

Der Computerraum eignet sich aufgrund seiner Größe und Ausstattung für Förder- und Kleingruppen. Hier besteht die Möglichkeit, mehreren Kindern gleichzeitig lehrgangsbezogen den richtigen Umgang mit dem Computer und mit einzelnen Programmen vorzustellen und dies einzuüben. Besonders die Grundzüge der Textverarbeitung (Markieren, Formatieren, Textgestaltung, etc.) können hier gemeinsam erarbeitet werden.

Homepage

Die Schule präsentiert sich seit Anfang 2006 mit einer eigenen Homepage im Internet. Dadurch bietet sich uns eine weitere Möglichkeit, den Computer im Unterricht sinnvoll zu nutzen. Die Schülerinnen und Schüler können zu einzelnen Themen, wie z. B. Projekten, Ausflügen, Klassenfahrten, Werkstätten u.v.m., Texte im Unterricht verfassen, die später ins Netz gestellt werden. Die Veröffentlichung dieser Schülerarbeiten stellt eine hohe Schreibmotivation für die Kinder dar. Ebenso wird die Notwendigkeit der Überarbeitung von Texten einsichtig. Durch den Wunsch der Kinder, die eigenen Texte und Bilder im Internet "zu bewundern" wird folglich auch der Umgang mit dem Internet weiter geschult (Suchmaschinen nutzen, Seiten im Netz finden und aufrufen).



Schulprofil – Pädagogische Schwerpunkte


Erziehungskonsens

 

„Alle lernen miteinander mit Freude und Bewegung“

 

Uns ist es wichtig, dass die Kinder in einem guten Klima lernen können. Ebenso möchten wir erreichen, dass der Spaß beim Lernen nicht zu kurz kommt. Dies gelingt durch handlungsorientierte Unterrichtsmethoden und durch eine Verständigung auf einen gemeinsamen Erziehungskonsens:

 

Uns ist ein respektvoller Umgang  unter den SchülerInnen und zwischen den Kindern und den LehrerInnen wichtig. Deshalb tolerieren wir nicht:

 

  • Beleidigungen
  • Ausgrenzungen
  • Provokationen
  • körperliche Gewalt
  • Zerstören/ Wegnehmen von Dingen      anderer Kinder/LehrerInnen
  • Lügen

 

Uns ist ein nachhaltiges und angemessenes Verhalten wichtig. Deshalb tolerieren wir nicht:

 

  • das Ausreißen von Pflanzen
  • das Werfen mit Kastanien/ Steinen
  • das Rutschen auf dem Geländer
  • das Trinken und Essen in      Unterrichtsphasen (Ausnahmen gelten im Sommer und für vorerkrankte Kinder)
  • das Verlassen des Schulgeländes
  • Fehlen von Arbeitsmaterial/      Hausaufgaben
  • Arbeitsverweigerung

 

 

Uns ist demokratisches Verhalten wichtig. Deshalb tolerieren wir nicht:

 

  • die Missachtung von      Gesprächsregeln (z. b. durch Zwischenrufe)
  • Unterrichtsstörungen
  • Respektlose Antworten/      Zwischenrufe
  • Auslachen
  • Nachäffen


Im Falle der Nichtbeachtung erfolgen erzieherische Maßnahmen nach § 53 Abs. 2 SchulG:

1.     erzieherisches Gespräch und Ermahnung

2.     mündliche oder schriftliche Missbilligung *

3.     Gruppengespräch mit SchülerIn und Eltern

4.     Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde

5.     Nacharbeit unter Aufsicht

6.     zeitweise Wegnahme von Gegenständen

7.     Maßnahmen mit dem Ziel der Wiedergutmachung eines angerichteten Schaden

 

* Wir arbeiten mit dem Einsatz des „Bußgeldkatalogs“ des Persen-Verlages. Hierbei muss sich das Kind mit seinem begangenen Regelverstoß schriftlich in einer Zusatzaufgabe auseinandersetzen. Darüber hinaus erhalten die Eltern eine schriftliche Kurzinformation, die sie unterschreiben müssen.

 

Sollten die vorausgegangenen Erziehungsmaßnahmen nicht erfolgreich sein, greifen wir zu diesen in § 53 Abs. 3 SchulG beschriebenen Ordnungsmaßnahmen:

  1. schriftlicher      Verweis
  2. Überweisung in      eine parallele Klasse
  3. vorübergehender      Ausschluss vom Unterricht

 



Werteerziehung

In einer großen Schule wie der unseren ist es besonders wichtig, dass wir den Kindern Orientierung und Halt geben, damit sie sich angenommen und aufgehoben fühlen können. Während der Entwicklungsarbeit unseres Leitbildes kristallisierte sich dieser Gedanke immer wieder heraus. So fassten wir ihn entsprechend zusammen.

In unserer Schule lernen und leben knapp  300 Kinder, Mädchen und Jungen, Kinder verschiedener sozialer und ethnischer Herkunft, Kinder mit und ohne Handicaps. Alle lernen miteinander und voneinander. Wir betrachten unsere Vielfältigkeit als Gewinn und als Chance zur Horizonterweiterung. Unsere Wegbegleiter sollen Vertrauen, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Respekt und Konsequenzen sein.

Eine Schule, die nach Pestalozzi benannt wurde, muss selbstverständlich das mehrkanalige Lernen und Entdecken im Programm haben. Freude soll nicht nur das Spielen auf dem Schulhof vermitteln, sondern gerade der Erfolg beim Lernen.

Kinder zu bewegen ist uns ein wichtiges Anliegen. Damit meinen wir Bewegung im klassischen Sinne durch aktive Pausen auf einem Schulhof, der zum Bewegen einlädt. Damit meinen wir auch Bewegung im Sportunterricht, Bewegungspausen in den Klassen und unser Projekt „Bewegung kommt ins Gleichgewicht“. Damit meinen wir aber auch die Bewegung hin zu Neuem und das Kontaktknüpfen zu bisher unbekannten Kindern, denn alle lernen miteinander. So schließt sich der Kreis des Logos wieder.

Natürlich wissen wir, dass in großen sozialen Systemen Konflikte entstehen. Wir nehmen sie ernst und bearbeiten sie. Dies geschieht im Unterricht, indem wir mit den Kindern die Rituale der Streitschlichtung einstudieren. Größere und hartnäckigere Konflikte können die Betroffenen mit unseren Streitschlichterinnen bearbeiten.

Darüber hinaus agieren auf dem Schulhof Kinder des Jahrgangs 4 als PausenhelferInnen. Sie sind durch Westen als solche erkennbar und können bei kleinen Sorgen schon weiterhelfen.

Zusätzlich haben wir ab dem Schuljahr 2011/12 in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund eine regelmäßig stattfindende Schülersprechstunde und seit dem Schuljahr 2012/13 steht uns, den Eltern und den Kindern eine weitere Sozialpädagogin einmal wöchentlich zur Verfügung.

Einen klaren Orientierungsrahmen bietet unsere Haus- und Schulordnung, die Kindern und Eltern im ersten Halbjahr des zweiten Schuljahres vorgestellt wird. Alle Beteiligten unterschreiben sie wie einen Vertrag. Den Kindern wird erklärt, dass Taten, die der Gemeinschaft nicht gut tun, eine Entschuldigung und Entschädigung nach sich ziehen.

Jede Klasse erarbeitet ihre Klassenregeln und macht auch so deutlich, dass wir friedlich miteinander lernen und leben wollen und Regelverstöße nicht akzeptieren. Die Wegbegleiter sollen auch hier Vertrauen, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Respekt und Konsequenzen sein.


Schul- und Hausordnung

Verhalten auf dem Schulhof

  1. Eine Viertelstunde vor Unterrichtsbegin werden die SchülerInnen auf dem Schulhof von einer Lehrkraft beaufsichtigt. Fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn stellen sich die Kinder  an ihren Aufstellpunkten auf. Die Kinder der Schuleingangsphase werden von  ihren LehrerInnen abgeholt, die anderen Kinder begeben sich alleine zu ihren Klassen.
  2. Während der Unterrichtszeit und der Pausen dürfen die SchülerInnen das Schulgebäude bzw. das Schulgelände aus haftungsrechtlichen Gründen nicht verlassen. Ausnahmen gelten, wenn die Kinder in Begleitung einer Lehrkraft sind. Die Außentüren des Gebäudes sind aus Sicherheitsgründen verschlossen.
  3. Pausenspiele sind erwünscht. Alle Klassen verfügen über geeignetes Spielmaterial, das die Kinder mit nach draußen nehmen können. Direkt vor der Eingangstür soll kein Fußball gespielt  werden. Gefährliche Spiele (z.B. Schneeballwerfen, Rutschen auf dem  Geländer, „Spaßkämpfchen“ usw.) sind unerwünscht.
  4. Unfälle müssen den aufsichtsführenden Lehrkräften sofort angezeigt werden.
  5. Die Hoftoiletten sind keine Aufenthaltsräume.
  6. Draußen wird nicht gefrühstückt, das geschieht in den Klassenräumen.
  7. Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen Behälter.
  8. Pflanzen werden nicht ausgerissen.
  9. Die PausenhelferInnen des Jahrgangs 4 unterstützen die Aufsichten.

 

Verhalten im Schulgebäude

  1. Im Haus wird nicht gerannt.
  2. Das Rutschen auf den Treppengeländern ist verboten.
  3. Während der Pausen sind die Kinder auf dem Schulhof, außer es ist Regenpause.
  4. Die Garderobe befindet sich ordentlich in den Kleidersäcken.Verbummeln Kinder ihren Kleidersack, muss ein Ersatz bezahlt werden.

 


 Verhalten in den Klassenräumen

  1. Jedes Kind ist für die Sauberkeit und Ordnung seines eigenen Platzes verantwortlich.
  2. Zusätzlich bestimmt die Lehrkraft einen Ordnungsdienst.
  3. Nach der letzten Stunde werden alle Stühle auf die Tische gestellt.
  4. Elektrische Geräte und das Licht werden in den Pausen ausgeschaltet. Ebenso wird gelüftet.
  5. Bei Regenpause bleiben die Kinder in den Klassen und spielen dort. Nach Absprache dürfen Kinder auch den Flur zum Spielen nutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streitschlichtung an der Grundschule Pestalozzi

 

 

 

 

 

Streitereien und kleinere Konflikte gehören zum Schulalltag und sind an jeder Schule vorzufinden. Oft sind die Kinder in der Lage, solche Probleme unter sich zu klären. Ansonsten wissen die Kinder, dass sie sich Hilfe von den Lehrkräften holen können, die schlichtend eingreifen. Zudem treten Schülerinnen und Schüler der 4. Schuljahre als PausenhelferInnen in Kraft, die kleinere Streitereien auf Anfrage versuchen zu lösen oder eine Lehrkraft zur Unterstützung holen können. Die PausenhelferInnen sind gut sichtbar an ihren gelben Westen zu erkennen.

 

 

 

 

 

Ab und an gibt es aber auch Konflikte, die die Schulkinder alleine nicht lösen können. Für solche Fälle, die nicht in kurzer Zeit zu klären sind, gibt es bei uns eine so genannte Streitschlichtung. Die Streitschlichtung ist ein Verfahren, um Auseinandersetzungen auf einer sachlichen Ebene zu regeln.

 

 

Hierzu wurde das Kollegium in einer Lehrerfortbildung nach dem Streitschlichtungskonzept von Günther Braun ausgebildet.

 

 

In der Streitschlichtung treffen sich die Parteien in dem dafür extra eingerichteten Streitschlichtungsraum. Die Kinder haben dann ausreichend Zeit zusammen mit einer Lehrkraft, die als MediatorIn in Kraft tritt, das Problem zu lösen. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht in der Schuldzuweisung, sondern im gemeinsamen Finden einer friedlichen Lösung.

 

 

Es gibt strikte Gesprächsregeln, an die sich jede/r zu halten hat. Jede/r schildert aus seiner/ihrer Sicht den Konflikt und benennt die Gefühle, die man während des Streites hatte.

 

 

Eine Schlüsselstelle bei der Streitschlichtung ist das Schlüpfen in die Rolle des anderen Kindes, d. h der Streit wird aus der Sicht der anderen Person wahrgenommen und mit Gefühlen beschrieben. Die daraus resultierende angebahnte Empathie soll die anschließende Lösungsfindung erleichtern. Hierbei überlegt jedes Kind, was es vom anderen erwartet und was es selber zur Lösung beitragen will. Die erarbeiteten Lösungsvorschläge werden in einem Friedensvertrag festgehalten, den jedes Kind erhält.

 

 

Die Aufgabe der Lehrkraft ist es hierbei, zwischen zwei Konfliktparteien unterstützend und vermittelnd zu wirken, ohne Partei zu ergreifen. Bei allen Schritten leitet der Lehrer bzw. die Lehrerin das Gespräch und achtet darauf, dass Gesprächsregeln eingehalten werden. Außerdem hilft die Lehrkraft den Kindern, Sachverhalte genauer zu klären und fragt bei Unstimmigkeiten nach.

 

 

Nach ca. einer Woche treffen sich die Schulkinder noch einmal mit der Lehrkraft und besprechen, ob der Konflikt behoben worden ist oder wo es noch Probleme gibt.

 

 

Durch die Streitschlichtung werden den Schulkindern Grundlagen zur Konfliktlösung an die Hand gegeben und ihnen wird die Möglichkeit dargeboten, Brücken zueinander zu bauen.

 

 

Im Rahmen des beschriebenen Streitschlichtungsprogramms wurde eine Friedensecke auf dem Schulhof eingerichtet. Dies ist eine kleine gemütliche, mit Blumenkübeln abgetrennte Ecke auf dem Schulhof, in der eine Bank steht. Ein Schild am Eingang weist sie als Friedensecke aus. Hier können sich Schulkinder in der Hofpause zurückziehen und alleine oder auch mit einer Lehrkraft, die Aufsicht hat, in Ruhe ihren Streit regeln.

 

 

 

 

 

Zusätzlich bietet die Sozialpädagogin Frau Müller vom Kinderschutzbund jeden Dienstag sowohl Streitschlichtungen als auch Einzelgespräche für Kinder an.  

 

 

 

 

 

Um die Schüler und Schülerinnen zu einem respektvollen Umgang miteinander zu befähigen, werden zu Beginn jeden Schuljahres in allen Jahrgängen Themen zum sozialen Lernen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt.

 

 

Die Kinder sollen dabei zum Beispiel lernen, ihre Gefühle zu verbalisieren und mit diesen angemessen umzugehen. Es werden unterschiedliche Formen von Gewalt thematisiert und anhand von fiktiven Streitgeschichten werden die einzelnen Schritte einer Konfliktlösung erarbeitet. Zudem können die Schulkinder mit Hilfe des Hosentaschenbuches, ein kleines Büchlein, das als Leitfaden für die verschiedenen Schritte einer Streitschlichtung dient, selbstständig trainieren, Konflikte zu lösen.

 

 

 

 

 

Einen Beitrag zum Erlernen sozialer Kompetenz und zur Konfliktbearbeitung leistet auch das Projekt "Mut tut gut", bei dem u. a. das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Schüler und Schülerinnen gestärkt werden.

 

 

Sicher lassen sich mit den einzelnen Maßnahmen nicht alle Konflikte an der Schule vermeiden. Entscheidend ist aber, wie wir mit den vorhandenen Konflikten umgehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MUT TUT GUT

 

 

 

 

 

Mut tut gut ist ein Präventionstraining für Kinder, in dem sie lernen, ihre alltäglichen Konflikte selbstständig und selbstbewusst zu lösen. Auch der Umgang mit erlebter Gewalt wird thematisiert und Handlungsmuster aufgezeigt, wie man sich schützen kann.

 

 

Ein Schwerpunkt des Trainings liegt auf dem Bewusstmachen und der Stärkung des Selbstwertgefühls des Kindes. Kinder, die um ihren eigenen Wert wissen, handeln selbstbewusster und eindeutiger. Sie müssen sich nicht ständig beweisen oder sich Zuspruch von anderen holen, Ungerechtigkeiten können auch einmal ausgehalten werden. Genauso lernen die Kinder selbstbewusst ihren „eigenen Raum“ zu schützen und „Nein“ zu sagen zu Dingen, die sie nicht möchten.

 

 

An drei Schulvormittagen erfahren die Kinder in Rollenspielen, Gesprächen und Übungen aus der Abenteuer- und Erlebnispädagogik eigene Grenzen zu erkennen und zu setzen. Sie erwerben neue Handlungsmuster für Situationen, in denen sie sich unwohl/schlecht fühlen.

 

 

Dies alles wird mit viel Spaß und Bewegung vermittelt. Jede teilnehmende Klasse wird von einem/einer qualifizierten Trainer/Trainerin (nach einem NRW-Konzept der Polizei zur Selbstbehauptung) unterrichtet. Das gewaltpräventive Training wird in den 3. Schuljahren an unserer Schule durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Mein Körper gehört mir

 

 

Das Präventionsprogramm "Mein Körper gehört mir" der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück wird an unserer Schule jedes Schuljahr für alle 4. Klassen angeboten. Zwei TheaterpädagogInnen spielen an drei Vormittagen Alltagsszenen und schlüpfen in die Rolle von Kindern im Grundschulalter. In den dargestellten Szenen werden die körperlichen Grenzen der von ihnen dargestellten Kinder immer wieder überschritten. Jede Sequenz startet jedoch zunächst mit einem Gute-Laune-Lied - mit ernsthaftem Hintergrund: der Song "Mein Körper springt lustig umher" bereitet spielerisch auf die ernsten Themen des szenischen Spiels vor.  

 

 

Das Programm "Mein Körper gehört mir" dient dazu, die Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken und hilft ihnen, Grenzen zu setzen und "Nein" zu sagen. Die Kinder werden aktiv in die Vorführung mit eingebunden, indem das Stück immer wieder zum Gedankenaustausch und zur Lösungsfindung unterbrochen wird.

 

 

"Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit Mein Körper gehört mir! vermitteln wir deshalb ganz praktische Strategien. Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie wehrt man sich gegen sexuelle Gewalt? "Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh' zu jemandem und erzähl ihm davon!" So lautet unsere wichtigste Botschaft. Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können."[1]

 

 

[1]http://www.tpw-osnabrueck.de/?page=koerper.html vom 13.01.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildung kommt ins Gleichgewicht

 

 

„Guten Morgen, liebes Knie ...“ - Ein Gleichgewichtsprogramm zur Lernunterstützung

 

 

Das Projekt “Schnecke - Bildung braucht Gesundheit”, das in Zusammenarbeit des Hessischen Kultusministeriums mit den Hochschulen in Aalen und Bochum durchgeführt wurde, belegt, dass Schülerinnen und Schüler häufig von Gleichgewichtsschwierigkeiten betroffen sind und dies Auswirkungen auf ihre Zensuren hat. Schulnoten haben demnach nicht nur mit den Wahrnehmungsbereichen Hören und Sehen, sondern im besonderen Maße auch etwas mit dem Gleichgewicht zu tun. Wird das Gleichgewicht trainiert, hat das unmittelbar positiven Einfluss auf Aufmerksamkeit und Konzentration.  

 

 

Das Gleichgewichtsprogramm „Guten Morgen liebes Knie“ von Dorothea Beigel will auf einfache und umsetzbare Weise das Gleichgewicht trainieren und so zur Unterstützung und Intensivierung des Lernens und der Gesundheit beitragen.  

 

 

An diesem Förderprogramm nehmen alle Klassen seit Oktober 2013 teil. Dafür hat jede Klasse einen dazu gehörenden Kalender mit Begleitheft erhalten. Täglich werden jeweils am Anfang einer Stunde oder in Phasenwechseln entsprechende Bewegungen gemeinsam von der Klasse durchgeführt. Das Programm sieht vor, dass nach einer bestimmten Übungszeit der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Übungen steigt. Diese einzelnen Stufen werden von uns während der Grundschulzeit trainiert.

 

 

Das Förderprogramm wird an unserer Schule von der AOK Nordwest unterstützt.

 

 

 

 

 

 

Konzept Gemeinsames Lernen - Inklusion

 

 „Die Herausforderung an integrativen Schulen ist es, eine kindzentrierte Pädagogik zu entwickeln, die in der Lage ist, alle Kinder, auch jene, die schwere Benachteiligungen und Behinderungen haben, erfolgreich zu unterrichten.“[1]

 

 An unserer Schule können Kinder ohne und mit sonderpädagogischem Förderbedarf am Unterricht teilnehmen. Wir verstehen unter Gemeinsames Lernen (GL) die herausfordernde Aufgabe, Kinder mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten gemeinsam optimal zu fördern.

 

 

Es können Kinder mit allen Förderschwerpunkten in verschiedenen Klassenstufen im Gemeinsamen Unterricht (GU) gefördert werden.

 

 

 
1. Unterrichtsorganisation

 

 

 

 

 

1.1 Unterrichtsformen

 

 

 

 

 

Zentrale Aufgabe des Gemeinsamen Lernens ist die individuelle Förderung aller SchülerInnen und die besondere Förderung der SchülerInnen mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf. Die SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden neben ihrer KlassenlehrerInnen und ihren FachlehrerInnen von einer Sonderschullehrerin oder einem Sonderschullehrer betreut.

 

 

Die sonderpädagogische Förderung findet überwiegend in der Klassengemeinschaft statt. Die Gestaltung und Umsetzung des Unterrichts kann jedoch in diesem Zusammenhang und je nach Bedarfslage der SchülerInnen, sehr unterschiedlich sein.

 

 

·         Die Grundschul- und Förderschullehrkraft unterrichten im sogenannten Team-Teaching gemeinsam die Klasse.

 

 

·         Die sonderpädagogische Förderung findet im Klassenverband statt. Je nach Bedarf erhalten die SchülerInnen mit Förderbedarf thematisch passende, individuelle Hilfestellungen, Differenzierung oder nach Bedarf Reduzierung des Inhalts.

 

 

·         Sonderpädagogische Förderung kann ebenso mit SchülerInnen ohne und mit Förderbedarf in einer Kleingruppe parallel und individuell zum Klassenunterricht erfolgen.

 

 

·         In besonderen Fällen erfolgt die Förderung zeitweise auch in gezieltem Einzelunterricht. In diesem Rahmen können je nach Bedarf z.B. gezielte Bewegungselemente, sprachliche Inhalte oder Inhalte der Bereiche Wahrnehmung, Konzentration, Mathematik und Emotionalität etc. einfließen.

 

 

 

 

 

Im Schulalltag wechseln sich individuelle Lernangebote und gemeinsame Lern-situationen ab. Dies erreichen wir zum einen durch vielfältige Unterrichtsformen wie z. B. Freiarbeit, Tages-, Wochenplanarbeit, Lernen an Stationen, Werkstattunterricht und Projekten.

 

 

 

 

 

 

 

 

1.2 Kooperation

 

 

Sonderpädagogische Förderung von SchülerInnen im Gemeinsamen Lernen erfordert ein hohes Maß an Kommunikation und Kooperation unter den LehrerInnen.

 

 

·         Grund- und Förderschullehrkraft führen gemeinsam den Unterricht durch.

 

 

·         Eine Lehrkraft führt den Unterricht durch, die andere bietet zusätzliche Materialien und differenzierte Hilfen für die SchülerInnen an, die den Stoff nicht auf demselben Niveau bewältigen können.

 

 

·         Eine Lehrkraft unterrichtet, die andere arbeitet mit denjenigen, die auf einem anderen Niveau arbeiten.

 

 

·         Eine Lehrkraft übernimmt primär die Verantwortung des Unterrichts, die andere unterstützt die SchülerInnen bei der Verwirklichung individueller Entwicklungsziele (z.B. bei der Regulation ihres Verhaltens, bei der Verwirklichung kommunikativer Absichten etc.).

 

 

·         Eine Lehrkraft übernimmt primär die Verantwortung des Unterrichts, die andere beobachtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

1.3 Medien und Materialien

 

 

 

 

 

Neben Materialien für die Unterrichtsfächer wie Mathematik und Deutsch beziehen wir behinderungsspezifische Methoden und Materialien für die verschiedenen Entwicklungsbereiche wie Wahrnehmung, Motorik, Sprache, Kognition, Emotionalität, Soziabilität, Lern- und Arbeitsverhalten sowie Lebensgestaltung und Selbstverwirklichung ein. Die Auswahl der für die individuelle Förderung benötigten Materialien erfolgt auf dem Hintergrund der Erfahrungen der Förder- und Grundschullehrkraft sowie den individuellen Bedürfnissen der SchülerInnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.4 Förderraum

 

 

 

 

 

Das Vorhandenseins eines zusätzlichen Förderraumes hat sich innerhalb der Förderung des Gemeinsamen Unterrichts als unverzichtbar dargestellt. In diesem können die SchülerInnen mit Förderbedarf individuell und je nach Organisation in Einzel- oder Kleingruppenarbeit gefördert werden. Zudem bietet dieser eine geeignete Möglichkeit, um Materialien der SchülerInnen mit Förderbedarf zentral zu lagern und nach Bedarf sofort einzusetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Diagnostik und Förderplanarbeit

 

 

 

 

 

Die GU-Lehrerin berät die KollegInnen bei auffälligen SchülerInnen. Sie bietet an Kinder nach Bedarf diagnostisch zu untersuchen (beobachten, standardisierte und informelle Verfahren).

 

 

Neben der Diagnostik im Feststellungsverfahren (vgl. § 12 AO-SF) finden unterrichtsbegleitende, förderdiagnostische Bedarfsermittlungen statt. Die Lernausgangslage wird durch verschiedene Verfahren ermittelt. Auf deren Grundlage erstellen die Klassenlehrerin und die Förderschullehrerin in enger Zusammenarbeit einen individuellen Förderplan. Dieser Förderplan beinhaltet Erziehungs- und Lernziele, die sich an den jeweiligen Stärken der SchülerInnen orientiert, sowie die dafür erforderlichen Maßnahmen. Außerschulische diagnostische Ergebnisse werden in die Förderung selbstverständlich mit einbezogen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt in der wie unter 1.1 beschriebenen Form. Die schriftliche Fixierung des Förderplans dient der verlässlichen Absprache aller Beteiligten und ermöglicht eine Überprüfung der bisherigen Maßnahmen und deren Erfolge. Die konsequente Evaluation sichert, dass die Entwicklung der SchülerInnen und veränderte Erfordernisse berücksichtigt werden. Festgelegte Ziele und Maßnahmen werden kontrolliert, ggf. fortgeführt, verändert oder beendet. Eltern und SchülerInnen werden in die Förderplanung eingebunden. Für die Erstellung von Entwicklungsberichten, in denen die Gesamtentwicklung und der Lernzuwachs regelmäßig festgehalten werden, ist der Förderplan eine wesentliche Grundlage.

 

 

 

 

 

3. Elternarbeit

 

 

 

 

 

Besonderer Wert wird auf die Mitwirkung der Eltern gelegt. Regelmäßig finden Gespräche mit der Klassenlehrkraft und der Förderlehrkraft statt, in denen die Entwicklung des Kindes sowie weitere, zusammen erarbeitete Maßnahmen besprochen werden. Generell ist es wichtig, Erziehungsziel und konsequentes Verhalten zwischen Elternhaus und Schule abzustimmen. Auch beim Übergang in die Sekundarstufe I steht die gemeinsame Beratung der Eltern und Kinder im Vordergrund. Ebenso sind die Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen, wie den Sozial-, Gesundheits- und Jugendämtern, schulpsychologischen Diensten, Ärzten und Kliniken, Förderschulen, Institutionen der privaten Förderung, logopädischen Praxen usw. Bestandteil des GLs. Der Austausch erhöht die Transparenz der jeweiligen Lebenslage der SchülerInnen und ermöglicht die Durchführung aufeinander abgestimmter Maßnahmen.

 

 

 

 

 

Um die beste Entwicklung für jedes Kind zu eröffnen, sprechen wir mit den Eltern offen über unsere Möglichkeiten und zeigen ggf. alternative Förderorte auf. Der Erfolg des GLs muss immer daran gemessen werden, ob alle SchülerInnen mit und ohne Förderbedarf optimal an unserer Schule lernen können. Dabei sind wir uns über unsere Möglichkeiten, aber auch über unsere Grenzen als allgemeine Grundschule im Vergleich zu speziellen Förderschulen bewusst.

 

 

 

 

 

[1] UNESCO (1994): Die Salamanca Erklärung und der Aktionsrahmen zur Pädagogik für besondere Bedürfnisse angenommen von der Weltkonferenz „Pädagogik für besondere Bedürfnisse: Zugang und Qualität“, Salamanca, Spanien, 7.-10. Juni 1994

 

 

 

 

 

 

 

 

Klasse 2000

 

 

Klasse 2000 ist ein Programm zur Gesundheitsförderung und zur Gewalt- und Suchtprävention in der Grundschule und beinhaltet folgende Themen:

 

 

 

 

 

Jahrgang 1:

 

 

Ø                             KLARO der Gesundheitsforscher – KLARO, KLAROs Bewegungspause, der
                                 Weg der Luft, KLARO-Atmung

 

 

Ø                              Wir verstehen uns – zuhören und sprechen, Gesprächsregeln

 

 

Ø                             Komplimente machen und bekommen

 

 

Ø                            Abenteuer „Bewegung“ - eigenes Bewegungsverhalten analysieren, mehr Be­wegung in
                               den eigenen Alltag bringen, Ideen für bewegte Pausen und Spiele, Aufbau des
                               Bewegungsapparates, Bewegung und Ernährung sind wichtig für Knochen und Muskeln

 

 

Ø                            KLAROs starke Pause – gesundes Pausenbrot, Durst und Durstlöscher

 

 

  Ø                                                        regelmäßige Entspannungs- und Bewegungsübungen

 

 

 

 

 

Jahrgang 2:

 

 

 

 

 

Ø                             Der Weg der Nahrung, die Ernährungspyramide für Kinder, Portionsgrößen, KLAROs
                                Pausen-Check – 2 Wochen

 

 

Ø                             KLARO ganz entspannt – Anspannung und Entspannung, die längste Entspan­nung der
                                Welt – Schlaf, Einschlafhilfen

 

 

Ø                             KLARO der Gefühleforscher – Gefühle sind erlaubt, aber nicht jedes Ver­halten,
                                Einfühlungsvermögen, angenehme und unangenehme Gefühle, Erste Hilfe bei
                                unangenehmen Gefühlen, Empathie-Übung

 

 

Ø                            regelmäßige Entspannungs- und Bewegungsübungen

 

 

Jahrgang 3:

 

 

 

 

 

Ø     KLAROs Zauberformel – eigene Wut, Konflikte gewaltfrei lösen, Geschich­ten zum Wütend-Werden,
        Ich-Botschaften – Konflikte fair lösen können, Entschuldigung

 

 

Ø     KLAROs Zauberformel bei Angst

 

 

Ø     Das Herz und der Weg des Blutes, das tut meinem Herz gut – Ernährung, Bewegung

 

 

Ø     Zusammen sind wir stark, das Netz der Stärken und Schwächen, das kön­nen alle tun – Verbesserung
        des Klassenklimas, Prävention von Bullying, eine Klasse zum Wohlfühlen – Teamfähigkeit in die
        Praxis umsetzen

 

 

  Ø         regelmäßige Entspannungs- und Bewegungsübungen

 

 

 

 

 

Jahrgang 4:

 

 

 

 

 

Ø     Mein Gehirn – besser als jeder Computer!

 

 

Ø     Lernen mit KLARO – Das tut dem Gehirn gut, Hausaufgabentipps

 

 

Ø     Fernsehen und Computerspiele – Auswirkungen von Bildschirmmedienkon­sum, eigenen Konsum
         hinterfragen

 

 

Ø     Glück und Werbung – Werbebotschaften durchschauen, Was brauche ich zum Glücklichsein?

 

 

Ø     Alkohol und Tabak kritisch beurteilen, sich entscheiden und einen Vertrag schließen – Umfrage zum
        Rauchen und Alkohol-Trinken auswerten und eige­ne Entscheidung treffen

 

 

Ø     Gruppendruck erkennen

 

 

Ø     Freundschaften pflegen, ein/e gute/r Freund/-in sein – gute FreundInnen, falsche FreundInnen

 

 

Ø     Fit fürs Leben – ich bleib dabei! - Resümee und Abschluss

 

 

Ø     regelmäßige Entspannungs- und Bewegungsübungen

 

 

 

 

 

Alle Themen werden in enger Zusammenarbeit von Lehrkräften und externen geschulten Gesundheitsförderern vermittelt.

 

 

Die Gesundheitsförderer und -förderinnen führen mit jeweils 1-3 Stunden im Jahr in die Oberthemen ein und diese werden im Anschluss daran von den Lehrkräften in 3-4 Stunden auf der Basis von ausgearbeitetem Material aufgegriffen und vertieft.

 

 

 

 

 

Die Kosten für die Teilnahme einer Klasse am Programm belaufen sich auf 200,-- Euro pro Schuljahr für das Unterrichtsmaterial, die Arbeit der Gesundheitsförderer und -förderinnen und die Organisation. Diese werden durch Spenden in Form von Patenschaften für einzelne Schulklassen aufgebracht. Paten können z.B. Eltern, Firmen, Service-Clubs oder Krankenkassen sein. Es wird angestrebt, Paten für alle Klassen der Schule zu finden.

 

 

Das Programm fördert frühzeitig und kontinuierlich die positive Einstellung der Kinder zur Gesundheit und vermittelt Wissen über den Körper. Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung sind ebenso wichtige Bausteine wie der Umgang mit Gefühlen und Stress und Strategien zur Problem- und Konfliktlösung.

 

 

Klasse 2000 unterstützt somit die Kinder dabei, ihr Leben ohne Suchtmittel, Gewalt und gesundheitsschädigendes Verhalten zu meistern.

 

 

 

 

 

Das Programm wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert und die Ergebnisse belegen deutlich die Praxistauglichkeit und Wirksamkeit von Klasse 2000.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ökologie in der Pestalozzischule

 

 

 

 

 

Das Thema Ökologie ist allgegenwärtig -  privat, beruflich und auch bei uns in der Schule.

 

 

Schulbildung ist nicht nur reine Wissensvermittlung, sondern hat auch den Auftrag Kompetenzen für eine nachhaltige Lebensführung zu vermitteln.

 

 

Zum Thema Umwelt, das in unterschiedlichsten Fächern aufgegriffen wird, lernen die Schülerinnen und Schüler Ressourcen zu schützen und sie entwickeln ein Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.

 

 

In der Umwelterziehung werden Schülerinnen und Schüler in ihren Einstellungen und ihrem Handeln nicht nur durch Unterrichtsinhalte geprägt, sondern auch durch das, was sie in ihrer unmittelbaren Schulumgebung ständig erfahren und beobachten.

 

 

Das gehört zu unserem „ökologischen Alltag“:

 

 

·       In den Klassen wird der anfallende Müll konkret getrennt.                            Die leeren Milchtüten werden separat gesammelt.

 

 

·       Im wöchentlichen Wechsel helfen die SchülerInnen des 3. und 4.Jahrgangs durch die Organisation eines „Pickdienstes“

 

 

bei der Sauberhaltung des Schulhofes mit.

 

 

·       Um die Lärmbelastung in den Klassen zu reduzieren, ist es möglich mit sog. „Lärmampeln“ zu arbeiten, die bei einer zu hohen Lautstärke rotes Licht zeigen.

 

 

·       Zur Reduzierung des Stromverbrauches wird im Neubau der Schule das Licht in den Klassenräumen über Bewegungsmelder gesteuert.

 

 

·       Durch den Standort der Schule in einem Wohngebiet ist es vielen SchülerInnen möglich, die Schule zu Fuß zu erreichen.

 

 

·       Auf dem Schulgelände befinden sich zahlreiche Bäume und viele Flächen sind begrünt.

 

 

Besondere Maßnahmen im Rahmen unserer ökologischen Erziehung werden im Folgenden vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrtägige Klassenfahrten im 3. oder 4.Schuljahr ins Jugendwaldheim Urft in der Eifel

 

 

Ein Höhepunkt im Laufe ihrer Grundschulzeit ist für die Kinder unserer Schule sicher die Klassenfahrt im 3. oder 4.Schuljahr, wenn es für 3 oder 5 Tage ins Jugendwaldheim nach Urft in die Eifel geht.

 

 

Das „etwas andere“ Konzept des Jugendwaldheims im Nationalpark Eifel vermittelt:

 

 

o      Kindern und Jugendlichen einen positiven Zugang zur Natur

 

 

o      die Wichtigkeit und Bedeutung einer intakten Natur für uns Menschen

 

 

o      die Grundsätze eines Nationalparks

 

 

So werden die Ziele umgesetzt:

 

 

ð   Natur ERLEBEN und Natur BEGREIFEN

 

 

ð   Natur ERFORSCHEN und Natur ENTDECKEN

 

 

Natur ERLEBEN bedeutet:

 

 

o      die Kräfte der Natur erleben

 

 

o      als Teil der Natur leben lernen

 

 

o      den Rhythmus der Natur erfahren

 

 

o      sich aus der Natur ernähren

 

 

ð ohne Augen durch den Wald

 

 

ð Essen selbstgemacht

 

 

ð Lebensmittel aus der Natur

 

 

ð der Geruch von Bäumen

 

 

Natur Begreifen bedeutet (<->Natur ERLEBEN):

 

 

o      die Verwendungsmöglichkeiten von Natur-Material für das tägliche Leben erfahren

 

 

o      sich selbst durch die Verwendung von Natur-Material einen Lebensraum schaffen

 

 

ð  die eigene Waldhütte

 

 

ð der selbst hergestellte Holzteller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natur Erforschen bedeutet:

 

 

o      Lebensräume von Tieren und Pflanzen erkennen und erfahren

 

 

o      ökologisches Gleichgewicht und Zusammenhänge in der Natur begreifen

 

 

o      lernen was ein Nationalpark ist und einen Einblick in Nationalpark – Management erlangen

 

 

ð z.B.: Begegnung mit Tieren

 

 

ð  Wasseruntersuchungen

 

 

ð eigene Beobachtungen

 

 

ð Bauen eines Model eines Nationalparks

 

 

ð die Entwicklung in einem Naturwald spielen

 

 

Natur ENTDECKEN bedeutet (<-> Natur ERFORSCHEN):

 

 

o      Durch Perspektivenwechsel und Rollentausch selbständig Verständnis für andere Sichtweisen erlangen

 

 

ð    „Wie sieht ein Fuchs den Wald?“

 

 

ð    „Mein Nachmittag als Wildschwein“

 

 

ð    „Wie finden sich Tiere eigentlich in der Dunkelheit?“

 

 

ð    „Was bedeutet Farbe in der Natur?“

 


Ehrung unserer Besten

Wir sind stolz auf alle unsere Kinder und besonders stolz sind wir, wenn einige von ihnen über sich hinauswachsen und uns alleine oder in der Mannschaft erfolgreich vertreten.
Deshalb wurden in einer Feierstunde, an der die Kinder der Jahrgänge 2 bis 4 teilnahmen, folgende Kinder geehrt:
•  unsere erfolgreiche Baskettball-Mannschaft der Klasse 4a, die es im Wettbewerb der Gevelsberger Grundschulen auf den 3. Platz schaffte
•  unsere erfolgreiche Schwimm- Mannschaft, die sich im Wettbewerb der Kreismeisterschaft auf Platz 6 vorkämpfen konnte
•  unsere schnellsten FinalistInnen beim Laufparcours „Speed 4“
•  unsere schlausten LogikerInnen der Jahrgänge 3 und 4 – sie stellten sich dem Känguru-Wettbewerb und liegen im Schulranking ganz vorne