Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzi

Gemeinsam lernen, forschen und bewegen

Eine Menschenkette sollte es sein.

15.11.2017


Durchgeführt von den Schülern der Pestalozzi-Grundschule in der Teichstraße.

Angestrebt war nicht etwa ein Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde, Ziel war, auf ein immer wiederauftauchendes und nicht endendes Problem aufmerksam zu machen.

Es ging um die Schulwegsicherheit und die Eltern, die ihre Kinder „nur mal eben“ unmittelbar vor der Schule absetzen wollen - aus welchen Gründen auch immer.

Dies geschieht dann in einem

Bereich, der, auch zur Sicherheit der eigenen Kinder, aus eben

diesem Grund mit einem Haltverbot beschildert ist.

Schnell wird auch der Gehweg durch die Eltern auch des Öfteren

zum Parkstreifen umfunktioniert.

Maßnahmen wie die Information der Eltern zu dieser Problematik

schon am Einschulungstag, Überwachung durch die Polizei sowie

Ansprechen der Eltern durch die Schulleitung oder andere

Elternteile führten bedauerlicherweise nicht zum Erfolg.

„Ich wollte doch nur mal eben mein Kind rauslassen“. Das ist wohl

der meistgehörte Satz den PHK Peter Scherpeltz als Bezirksbeamter

und „Schulpolizist“ an dieser Stelle als Entschuldigung zu hören

bekommt.

Wie er schilderte, gibt es auch Mehrfachtäter, uneinsichtige

und sogar aggressiv reagierende Eltern. Die große Mehrheit jedoch

weiß, dass da etwas schief gelaufen ist und zeigt sich einsichtig.

Um so mehr freute er sich über die tolle Idee des Lehrerkollegiums

mit dieser Aktion auf die Problematik hinzuweisen.

75 Kinder der ersten Klassen mit Unterstützung ihrer 54

Schülerpaten aus den vierten Klassen bildeten eine 200 m lange

Menschenkette, die den betroffenen Bereich verdeutlichen sollte.

Die Eltern reagierten auf diese Aktion betroffen und gaben bei

Gesprächen mit den Kindern an, sich in Zukunft bessern zu wollen.

Weitere Maßnahmen werden folgen, wie Rektorin Heike

Feldmann zusammen mit PHK Scherpeltz schilderte.

Unter anderem werden durch die Lehrer mit Farbe Fußspuren auf

dem Gehweg aufgetragen, um noch einmal zu zeigen, wo ein Halten

nicht erlaubt bzw. nicht sicher für die Schulkinder ist.

Das bisherige Haltverbot wird erweitert, so dass jetzt auch im

Bereich der sich an den Lehrerparkplatz anschließenden Garagen, in

dem besonders viel und gefährlich rangiert

bzw. geparkt wird, das Halten nicht mehr zulässig ist.

Eine „kiss-and-go-area“ als Halte- und Verabschiedungszone wird der

gesamten Elternschaft per Luftbildaufnahme vorgeschlagen.

All diese Maßnahmen sollen allein das erreichen, was sich alle

Eltern für ihre Kinder wünschen - einen sicheren Schulweg.

Warum also nicht selber damit anfangen und mit gutem Beispiel

voran gehen ?

In den grün eingezeichneten Bereichen sollten die Kinder aussteigen, die rot gekennzeichneten Bereiche sollten gemieden werden.

(Luftaufnahmen: Stefan Juchert, Light-Line, Licht- und Tontechnik)



















Vielen Dank an alle Beteiligten für diese tolle Aktion und viel Erfolg

damit.


Wir sind der neue Jahrgang 1 - 2017

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